• Selbstvertrauen
  • Selbstwertgefühl
  • Bindungsfähigkeit
  • Das Erkennen und den Umgang mit eigenen Gefühlen


Bereits beim morgendlichen Betreten der Gruppe wird dem Kind Wertschätzung entgegengebracht. Jedes Kind wird namentlich begrüßt und es findet ein persönlicher Dialog zwischen Erzieherin und Kind statt. Die Wertschätzung jedes einzelnen Kindes zeigt sich jedoch im gesamten Kindergartenalltag, z.B. durch loben einer Kinderzeichnung oder eines Bauwerkes. Dem Kind wird außerdem Verständnis für seine Gefühle entgegengebracht. Es wird z.B. bei Trennungsängsten von der Erzieherin begleitet und getröstet. Durch das Vorbildverhalten der Erzieher, aber auch mittels Aktionen wie Bilderbuchbetrachtungen, Geschichten, Rollenspiele usw. wird dem Kind die Möglichkeit gegeben, seine vielfältigen Gefühle, auch Wut, Hass, Ärger und Aggression zu zeigen, bewusst auszuleben und so zu verarbeiten.

Alle Gefühle werden wichtig genommen, denn unterdrückte Gefühle erzeugen Ausweichverhalten (wie Aggression, Zurückgezogenheit, später Suchtgefährdung). Dem Kind wird deutlich gemacht, wie es mit seinen Gefühlen umgehen kann, z.B. bei Wut draußen laufen oder toben.

Das Kind lernt im freien Spiel, eigene Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen, was zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.

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