• Kontaktaufnahme zu Gleichaltrigen
  • Kooperationsfähigkeit
  • Partnerschaftlicher Umgang miteinander
  • Akzeptieren von Besonderheiten
  • Konfliktlösungsmöglichkeiten erwerben


Im Alter von 3-6 Jahren ist das soziale Verhalten im engen Zusammenhang mit dem Spielverhalten des Kindes zu sehen. Im Spiel übt sich das Kind in Rollen ein und muss sich an Regeln halten. Es muss sich mit seinem Spielpartner verständigen und lernt, sich auszudrücken. Dies übt das Kind bei verschiedenen Tischspielen, beim Bauen in der Bauecke oder beim Rollenspiel in der Rollenspielecke.
Im gemeinsamen Spiel lernen die Kinder, Regeln zu beachten und zu akzeptieren. Eine kleine Gruppe widmet sich einer gemeinsamen Aufgabe. So z.B. wenn sie in der Bauecke eine Burg aufbauen. Hier lernen die Kinder, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Sie müssen die Aufgaben aufteilen und miteinander arbeiten.
Im Spiel üben die Kinder ihre Kooperationsfähigkeit und verarbeiten verschiedene soziale Rollen. Beliebtes Spiel ist Familie, Berufe oder Tiere. Die Erzieherinnen versuchen Situationen aufzugreifen und vielfältiges Material zur Verfügung zu stellen. Haben z.B. Kinder gerade Erfahrungen mit Krankenhaus oder Arzt gemacht, werden Arztkoffer, Kittel, Verbandmaterial, Spritzen u.a. bereitgestellt um Erlebtes aufzuarbeiten.
In der Kindergartengruppe entstehen durch gemeinsames Spiel häufig Konflikte. Durch entsprechende Bilderbücher, Geschichten und gezielte Rollenspiele, sowie Gespräche mit der Erzieherin werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten mit den Kindern erarbeitet.
Im Verlauf des Kindergartentages erleben die Kinder das Vorbild des partnerschaftlichen Umgangs der Erzieherinnen untereinander.
Die Kinder lernen, andere so zu akzeptieren wie sie sind, ungeachtet ihrer Nationalität oder Eigenarten wie Behinderungen, Krankheiten o.ä.

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